…c’est moi

Foto: Luzia Pesch

Nach 9 Jahren bloggen hat sich nicht nur das Blog verändert, sondern auch die Bloggerin. Mein „altes“ Ich findet ihr hier, der Teil, der für die Öffentlichkeit bestimmt ist, folgt hier:

Wie ich mich sehe:

  • Sinnsuchende und Sinnenverliebte
  • Gerechtigkeitsliebende und oft genug an der Wirklichkeit Verzweifelnde
  • Oft sehr verständnisvoll aber auch oft unglaublich intolerant
  • Nach Ruhe sehnend und ständig beschäftigt

Was ich mag:

Backen und andere mit dem Ergebnis zu verwöhnen
Mein Umfeld mit meinen Ideen anzustecken
Mit allen Sinnen genießen und mich an Kleinigkeiten zu erfreuen:

  • Einem Geruch der mich fortträgt
  • Einem Geschmack der mein Inneres erfüllt
  • Einem weichen Stoff auf der Haut
  • Einer Melodie die mich entführt
  • Einem Blick auf Schönes

Was sich in den letzten Jahren verändert hat:

  • Mein Nest ist empty geworden. Mutter ist man zwar für immer, aber die „Kinder“ brauchen mich weniger. Dieser Loslöseprozess ist fast so umwälzend wie Kinder zu bekommen.
  • Sportarten kommen und gehen. Gegangen sind: Spinning, reiten und Nordic Walking. Was bleibt ist laufen, was neu dazugekommen ist: schwimmen.
  • Ich habe das Fotografieren für mich entdeckt.
  • Fuhr ich mit den Kindern immer ans Meer, unternehme ich alleine eher Wanderurlaube.
  • Romane sind Sachbüchern gewichen, aber das ändert sich auch gerade wieder.
  • Meine Sammlung an Backbüchern ist von 2 oder 3 auf gefühlt unendlich und doch nie genug gewachsen.
  • Ich war schon seit Jahren nicht mehr im Kino und bin zum Binge Watcher mutiert.
  • Das Traurigste: ich musste mich viel zu früh, von mir sehr sehr lieben Menschen verabschieden.

Bücher die ich mag, die wichtig waren, die mir heute spontan einfallen:

Die Bibel
Haruki Murakami: 1Q84 und Hardboiled Wonderland und das Ende der Welt
Gerhard Jäger: Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod
Robert Seethaler: Ein ganzes Leben
Pieter Webeling: Das Lachen und der Tod
Dorothea Mihm: Die sieben Geheimnisse guten Sterbens
John Irving: besonders Owen Meany, Gottes Werk und Teufels Beitrag
Jean-Paul Sartre: Geschlossene Gesellschaft und Das Spiel ist aus
Ulla Hahn: Das verborgene Wort
William Golding: Der Herr der Fliegen
Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray

Sachbücher:

Stephen R. Covey: Die 7 Wege zur Effektivität
Russ Harris: Wer dem Glück hinterherrennt, läuft daran vorbei
John Higgs: Alles ist relativ und anything goes

Und dann gibt es noch unheimlich viele in der Rubrik, ganz nett, lässt sich gut lesen:
Jojo Moyes
Ken Follett
Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind
Krimis von Martha Grimes

Und die, die man lesen kann, aber besser hören sollte:

Marc-Uwe Kling: Alle Känguru Bücher (allerdings als Hörbuch)
Jan Weiler: Maria ihm schmeckt’s nicht
Dora Held: Urlaub mit Papa

Serien die ich mag:

Die neuen Staffeln von Doctor Who. Meine Lieblingsdocs sind der 10. Und der 12. Doktor
The Great British Bake off
Sherlock
Call the midwife
Broadchurch
Twin Peaks
Mord mit Aussicht
Die Brücke
Gilmore Girls (aber nur mit Johanna)

Filme die mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind:

Inception
Wie im Himmel
Per Anhalter durch die Galaxis
Der Herr der Ringe
Der Hobbit

Am meisten gelacht habe ich bei:

Willkommen bei den Schti’s
Tote tragen keine Karos
Kein Pardon
Hot Fuzz
Little Britain

Gutes Serienfutter beim Aufräumen und Spülen:
Blacklist
Goliath
Grimm
Torchwood
Der Tatortreiniger
Lie to me
The Blechtley Circle
Elementary
The Mentalist

Und ganz zum Schluß was ich gerne wäre oder werden würde:

Vegetarier. Bisher bringe ich die Willenskraft nicht auf, aber es gab auch 25 Jahre in meinem Leben, als ich dachte, ich könnte ohne Zigaretten nicht leben.

OMA :-). Aber nur, wenn es meine Kinder glücklich macht.

 

Die Zitate habe ich so übernommen, wie sie auf der letzten Seite standen. Es gibt also tiefe Wahrheiten, die sich nicht ändern:

„Man muß sein wie eine Lampe, abgeschirmt gegen äußere Störungen, den Wind, Insekten, und gleichzeitig rein, durchsichtig und mit heißer Flamme brennend“. Leo Tolstoi

„Wir alle haben zwei Leben. Das Zweite beginnt, wenn wir realisieren, dass wir nur Eins haben.“Tom Hiddleston

„Man soll denken lehren, nicht Gedachtes“.  George Savile Halifax

„Wir sehen die Dinge nicht so wie sie sind. Wir sehen die Dinge so wie wir sind“. Anaïs Nin

Neu dazugekommen:

Viktor Frankl:
«Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. In diesem Raum liegt unsere Möglichkeit, unsere Reaktion zu wählen. In unserer Reaktion liegen unser Wachstum und unsere Freiheit.» Vorausgesetzt, wir nehmen ihn wahr.

 

15 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ihre Seite gefällt mir richtig gut. Ich entdecke viele gemeinsame Interssen, was Filme und Literatur betrifft.
    Ich habe noch einen guten Link entdeckt, den ich an Sie weitergeben möchte:
    Bei google „spiritletter“ eingeben. Wird Ihnen sicher gefallen. Übrigens der Film „signs“ war wunderbar.
    Gerhard brill

  2. Hallo (..leider finde ich auf der Seite denNamen nicht, sorry), habe den Link von Herrn Steinle bekommen. Danke für den netten und freundlichen Text, habe mich sehr darüber gefreut. Viele Grüße aus Düsseldorf.
    Jens Bode

  3. Mannomann, wie wunderbar, das Video, Deine ganze Arbeit. Ich nehme mir fatalerweise erst in den vergangenen Tagen die Zeit, durch zu spazieren. Alles ist so hingabevoll und tief. Bin wenig überrascht, bislang so wenig Notiz davon genommen zu haben. Und geheilt. Ein Fan, eigentlich schon immer.

  4. Danke für die vielen inspirierten und liebevoll bebilderten Artikel – ich genieße und entdecke manches…. und auch wieder manche Parallele. Magst Du nicht eine Verlinkung in der Rotary Club Gruppe auf Dein Blog setzen? Gerade zur Adventszeit fände ich das wunderbar…

    Liebe Grüße
    Lisa

  5. Hallo!
    Toller Blog, gefällt mir.
    … und da kennt tatsächlich noch jemand Mascha Kaléko. und ich dachte, ich bin der einzige, der noch ihre Gedichte liest.
    Schöne Grüße
    Bernie

  6. Ich lese mich zunehmend in Deinen Blog ein und habe Dich inzwischen auch auf twitter entdeckt. Angesichts Deiner Lieblingsbücher von denen ich einige kenne (andere nicht) musste ich schmunzeln. Per Anhalter durch die Galaxis steht nicht bei vielen im Regal.

    viele Grüße und noch eine gute Adventszeit, Aebby

  7. Drei Herztropfen Blut weinte ich um Dich, von ihrer Röte tranken alle Rosen. Siehst Du den Wind ein Rosenblatt liebkosen, ….
    schön, dass Du auch Mascha Kaleko magst.

  8. Hello,

    bin gerade zufällig, aufgrund der Foto-Apps, auf dein Blog gestoßen. Obwohl mir dein Name irgendwie seltsam bekannt vorkommt. Wieauchimmer… ich hab auch viel mit AutoStitch experimentiert, bis ich auf „360 Panorama“ gestoßen bin. Schau’s dir mal an. Ich glaube, das könnte dich ebenfalls begeistern.

    Viele Grüße
    Carsten

  9. Hallo, liebe Andrea, Dein Blog beschreibt einen Menschen, der ein sinnerfülltes und intensives Leben führt. Ich kenne wenige Menschen mit so viel „Tiefgang“.

    • Liebe Renate,

      aus deinem Mund ein solches Lob, das freut mich sehr.
      Für mich wirst du immer eins meiner großen Vorbilder sein.

      Herzliche Grüße

      Andrea

  10. Ich finde du bist so eine tolle Frau.<3 Mehr wollte ich gar nicht schreiben. Denn du bist so vielfältig, so innovativ, und vor allem so menschlich. Natürlich auch kritisch, ungeduldig und manchmal auch sehr berührt. Ich kenne dich jetzt einige Zeit, ohne dir oft begegnet zu sein. Aber du bist ein Mensch der mich sehr berührt. Mit dem ich mitschwingen kann.
    Danke für unsere FB oder Freundschaft.

    Eine tolle Verwandlung. <3

    • Liebe Brigitte,

      vielen Dank für diese so wertschätzenden Worte. Es fällt mir schwer sie anzunehmen und ich freue mich dennoch sehr.
      Du kennst ja den Spruch: was Paul über Martin sagt, sagt mehr über Paul aus, als über Martin. In diesem Sinne herzliche Grüße

      Andrea

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