Armut kennt viele Geschichten

Beim 13. Internationalen Werbefilmfestival erhielt der Film von Isabel Prahl von der Kunsthochschule für Medien vom Publikum eine Goldplatzierung. Der Film erzählt die Geschichte des kleinen Max und  „des schönsten Tags“. Die Dissonanz zwischen Worten und Filmbildern ist bedrückend, und als eine Schulfreundin von Max am Ende kommentiert: So einen schönen Tag kann man  gar nicht haben“ möchte man mitschreien. Das so einen schönen Tag wirklich kein Kindhaben sollte. Ein großes Kompliment an die Filmemacherin der ein wirklich bedrückender und einfühlsamer Film gelungen ist.

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via: Kinderfilme

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8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Gut beobachteter, einfühlsamer, mitten ins Herz treffender Film. Chapeau an die Macher!
    Kinderarmut ist in Deutschland immer noch ein Tabuthema – dabei ist sie mitten unter uns, überall. Mein Vater arbeitet hier im superreichen Starnberg ehrenamtlich bei der „Tafel“ und erzählt jede Woche von genau solchen Fällen. Wir sollten besser hinsehen. Um den Punkt nicht zu verpassen, wo vielleicht genau wir genau jetzt genau das Richtige tun können, um irgendwo ein bisschen zu helfen.

  2. Danke, Textzicke!

    Du drückst aus, was ich gestern nicht in Worte fassen konnte. Auch in Pegnitz gibt es eine Tafel, ich hab damals das Logo für die gemacht.
    In vielen Läden stehen die Sammeldosen unserer Tafel, beim Bäcker, Metzger… und in den Supermärkten stehen Einkaufswägen, in die man Warenspenden einlegen kann.
    Ich bin gerade dabei, mir anzugewöhnen, alles Kupfergeld regelmässig aus meinem Geldbeutel in die Dosen zu werfen. Doch im Supermarkt passiert es mir immer noch, dass ich an der Kasse stehe und nichts zusätzlich gekauft habe. Einfach vergessen, in der Einkaufshektik.
    Wenn es da gute Ideen gäbe, besser dranzudenken?
    Vielleicht ein Slogan: „Meins plus Eins“?

    Liebe Grüße, Claudia

  3. Jaja, für Leute, die von Armut so weit weg sind wie Mond von Erde ist das sicher „einfühlsam“, „bedrückend“ oder bla bla. Vielleicht einfach mal aus dem Herrenhaus raus ins echte Leben, aber da kann man ja nicht wie vor Youtube oder im Kino gefahrlos Champagner dabei schlürfen!

  4. @Herbert Wagner ich finde es wichtig Position zu beziehen und etwas zu tun. Und mit Sicherheit mache ich mehr als nur in meinem Blog Zustände zu beklagen, mit einem Glas Champagner in der Hand. Das ist doch auch ein bißchen sehr stereotyp.
    Schade, dass sie bei ihren beiden Kommentaren keine richtige Mail-Adresse angegeben haben, aber aus der Anonymität heraus, lässt es sich ja auch besser sticheln…

  5. Weiß gerade nicht, was mich betroffener machen soll: das Video (das ich schon mehrfach sah und richtig gut finde) oder der unangebrachte Kommentar von Herbert Wagner. Ohne die Verfasserin des Blogs zu kennen, ist es schon sehr töricht so einen Vorwurf zu formulieren.

  6. @Markus vielen Dank für die Untertützung. So sehe ich das auch. Hab Herrn Wagner angeschrieben, daber wie gedacht war die Mail-Adresse ein Fake, eine Auseinandersetzung daher leider nicht möglich.

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