Pressespiegel in eigener Sache

Darf  man darüber reden, dass man stolz darauf ist, öffentlich wahrgenommen zu werden? Oder gilt immer noch der alte Spruch aus dem Poesiealbum:

„Blüh wie das Veilchen im Moose sittsam, bescheiden und rein,
nicht wie die stolze Rose die immer bewundert will sein“.

Also ich liebe beide, Veilchen und Rosen.

Was für eine Woche. Zuerst überspringt mein Blog die 20.000er Marke. Dann folgen Erwähnungen in diversen Veröffentlichungen. Den Auftakt machte das Interview für das „Leben 2.0 Blog“ von Andreas Sander. Danach ein kleiner Link auf Bachmichels Haus im Blog der „Hannoverschen Allgemeinen“. Kleiner Tipp, der Link verbirgt sich im Wort Sichtweise. Und dann noch  ein Zitat im Allianz Newsletter des Zukunftskongress: „Empower Deutschland – Geniales Saarland

Empower Deutschland Geniales Saarland JU Am Mittwoch ging es dann weiter mit unserer Pressekonferenz zur Aktion: „Barock-Brot für die Schlosskirche“. Diverse saarländische Medien berichteten darüber. Ich war zu hören in der SR 3 Saarlandwelle  in der „Region am Nachmittag“ und zu sehen in diversen Lokalausgaben der Saarbrücker Zeitung.

Am Freitagabend dann der letzte öffentliche Auftritt in einer „Nebenrolle“ beim 24. Unternehmerinnenstammtisch. Das Thema lautete Business Behaviour und wurde sehr fundiert und unterhaltsam von Heidi Müller, Protokollchefin der Staatskanzlei vorgetragen und von Marie-Elisabeth Denzer moderiert, und ich durfte im anschließenden Interview auch ein paar Statements dazu beitragen.

Dabei hätte die Woche ganz anders enden können und mit weitaus weniger angenehmen Pressemeldungen. Die ganze Republik spricht über gentechnisch veränderten Leinsamen und auch wir setzen Leinsaat ein. Mit Zertifikat versteht sich. Und bei uns hat glücklicherweise das Zertifikat gehalten, was es verspricht. Die Ware die wir verwenden ist frei von Gentechnik. Andere Hersteller hatten weniger Glück. Auch sie waren im Besitz von Zertifikaten, bekamen aber dennoch Ware geliefert die GVO Leinsaat enthielt. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich aber ganz sicher auch hier im Blog noch näher beleuchten werde.

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6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Trommeln gehört zum Handwerk. Und wer was geleistet hat, der darf auch d’rüber reden. Find‘ ich nur allzu verständlich und vollkommen legitim. Glückwunsch zu den verdienten Meriten. 😉

  2. das ist ein typisches deutsches Problem. In Amerika darf man stolz auf seine Leistungen sein – und die anderen freuen sich mit einem.
    Wird Zeit, dass wir hier den Spieß umgekehren und unsere Leistungen stolz präsentieren. Bzw. sich auch darüber freuen, wenn andere Erfolge haben.
    Anhand von Schlag-den-Raab hat man zumindest in Twitter (habe die Sendung selbst nicht gesehen) gemerkt, dass Deutschland noch weit davon entfernt ist, Menschen die ihre Leistung stolz zur Schau stellen, zu akzeptieren.
    Also, zeig ruhig, was du kannst 🙂 ich freu mich für dich

  3. @Markus @Dankeschoen: Vielen Dank für Euren netten Kommentar, jetzt hab ich ein besseres Gefühl 😉

    @LarsFischer: Die bestehen quasi nur daraus, zur Backbarkeit haben wir dann aber noch ein Fitzelchen Mehl hinzugefügt.

  4. Mönsch Andrea,
    is doch super! Du kannst stolz auf Dein traditionsreiches Unternehmen und Eure guten Ideen sein. Sittsam und bescheiden im Moose … pfff!
    Ehrlich: ICH bin stolz, von Dir persönlich mit einem wunderbaren Produkt-Paket *gnihi* bedacht worden zu sein. Der Zitronenkuchen ist übrigens demnächst fällig! Mal sehen, ob er seine Backung erlebt oder – wie die meisten seiner Vorgänger – schon vorher roh im Textzicken-Bauch landet. 😉

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