Beten und spenden

In einem früheren Blogpost rief ich dazu auf zu beten, statt fern zu sehen. Heute möchte ich zu dem beten noch das spenden dazu gesellen. Ich lese auf Twitter und Facebook unglaublich viele Aufrufe, gegen Atomkraft zu demonstrieren und wie furchtbar das alles ist, aber Spendenaufrufe finde ich nur sehr selten*. Wenn man etwas liest, dann auch oft, dass die Japaner ja nichts bräuchten, weil sie ja eine reiche Industrienation sind oder, dass sie  zu stolz wären um Hilfe anzunehmen. Dagegen spricht aber, dass Rotkreuz und THW Teams vor Ort sind und auch die Organisation, die ich euch hiermit ans Herz legen möchte, auch vor Ort Hilfe leistet.

Es geht um Shelter Box.Das ist eine von einem Rotarier initiierte Aktion, die heute von Rotary getragen wird. Shelter Box packt so genannte Überlebensboxen, die in Krisengebiete geflogen werden und Familien oder Gruppen mit dem lebensnotwendigsten versorgen, wie z.B.einem Zelt, Wasseraufbereitungsanlagen und Kochutensilien.

Was alles in einer Box ist, darüber gibt dieses Video gut Auskunft.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=hE2HC5r3zuw&]

Um so eine Kiste spenden zu können habe ich auf Betterplace ein Spendenprojekt errichtet. Dort kann man für ein Projekt seiner Wahl sammeln, Betterplace überweist es ud kümmert sich auch darum, dass wer das möchte, eine Spendenquittung bekommt. Heute morgen gegen 11 Uhr hatte ich das Projekt gestartet und1  Stunde später hatten wir schon die erste Shelter Box zusammen. Ich habe mich daher entschieden weiterzumachen und für  eine weitere Box zu sammeln.

Dabei ist natürlich jede Spende willkommen. Die 5 € Spende wie die von 250€. Es zählt die Geste, das tun, das gemeinsam etwas auf die Beine stellen.

Herzlichen Dank an die anonymen Spender der ersten Box und an:

  • @lachgas
  • Stephanie Arnold und ihre beiden Kinder die auch einzeln gespendet haben
  • Heiko Kuschel alias @citykirche_sw
  • Andrea Wein
  • Alwin Theobald alias @Saarlandman
  • und meine Tochter Johanna @chailattetogo

*Zur mangelnden Spendenbereitschaft ein Artikel von @lakirana auf Panzerkeks

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10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Andrea,

    Industrienation hin oder her, die Menschen in Not brauchen Hilfe und ich selbst hatte ja bereits nach Deinem ersten Hinweis schon an Shelterbox gespendet, bevor Du das Projekt heut mrogen angelegt hattest, das steht auch alles gar nicht zur Debatte.
    Aber einen Einwand habe ich doch und das hatte ich per Twitter auch @lakirana schon geantwortet: Ich kann – zumindest in meiner TL – keine mangelnde Hilfsbereitschaft feststellen und ich lese immer wieder verschiedenste Hinweise, wo man hinspenden könnte.
    Und ich hoffe natürlich, dass diese Hinweise nicht abreissen und auch weiter zum spenden genutzt werden.
    Aber eine mangelnde Spendenbereitschaft möchte ich meiner TL nicht bescheinigen.

    Viele Grüße,
    Chris

  2. Hallo Chris, das ist toll, dass du an ShelterBox gespendet hast.

    Bisher hatte ich sehr sehr wenige Aufrufe in meiner Timeline gesehen. Auf 100 Antiatom kam vielleicht mal ein Mitleidstweet für die Menschen dort und auf jeden 300. vielleicht auf Spendenaufruf. Aber das ist ja nur meine Wahrnehmung. Und ich bin auch nicht permanent online und lese viel nicht nach. Verschärfend hin zu kommt, dass ich ja insgesamt 6 Twitter Kanäle befülle und wirklich den unterschiedlichsten Menschen und Organisationen folge.
    Die Spendenbereitschaft von vielen Leuten in meiner ApfelMuse Timeline ist allerdings riesig und so relativiert sich das auch wieder.
    Die Menschen die ich kenne und sehr schätze haben sich bisher als sehr großherzig erwiesen und dafür bin ich sehr glücklich.

  3. Tolles Proekt, das mit der Shelterbox. Ich habe meine Spende wie bei solchen traurigen Anlässen wieder an „Deutschland hilft“ überwiesen und ich muss dazu nicht erst von Twitter mit Spendenaufrufen bombardiert werden.
    Traurig genug, dass man manche Leute wohl nur über solche massiven Aufrufaktionen erreicht?
    Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

    Dieser Tage habe ich in einem Mitschnitt eines Vortrages diesen Text gehört und da wurde mir bewußt, dass ich zu den absolut reichen, superpriviligierten Menschen auf unserer Erde gehöre:

    Das globale Dorf

    Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzieren könnte und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengesetzt :

    57 Asiaten

    21 Europäer

    14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner)

    8 Afrikaner

    Es gäbe :

    52 Frauen und 48 Männer

    30 Weiße und 70 nicht Weiße

    30 Christen und 70 Nichtchristen

    89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle

    6 Personen besäßen 59 % des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den USA,

    80 lebten in maroden Häusern,

    70 wären Analphabeten,

    50 würden an Unterernährung leiden,

    1 wäre dabei zu sterben,

    1 wäre dabei geboren zu werden.

    1 besäße einen Computer,

    1 (ja, nur einer) hätte einen Universitätsabschluß.

    Wenn man die Welt auf diese Weise betrachtet, wird das Bedürfnis nach Akzeptanz und Verständnis offensichtlich.

    Du solltest auch folgendes bedenken :

    Wenn Du heute morgen aufgestanden bist und eher gesund als krank warst, hast Du ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen, die die nächste Woche nicht mehr erleben werden.

    Wenn Du noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der Einsamkeit der Gefangenschaft, im Todeskampf der Folterung oder im Schraubstock des Hungers warst, geht es Dir besser als 500 Millionen Menschen.

    Wenn Du zur Kirche gehen kannst ohne Angst haben zu müssen bedroht, gefoltert oder getötet zu werden, hast Du mehr Glück als 3 Milliarden Menschen.

    Wenn Du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen hast, bist du reicher als 75% der Menschen dieser Erde.

    Wenn Du Geld auf der Bank, in Deinem Portemonnaie und im Sparschwein hast, gehörst Du zu den privilegiertesten 8% dieser Welt.

    Wenn Deine Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, bist Du schon wahrlich eine Rarität.

    Wenn Du diese Nachricht erhältst, bist Du direkt zweifach gesegnet:

    Zum einen weil jemand an Dich gedacht hat, und zum anderen weil Du nicht zu den zwei Milliarden Menschen gehörst, die nicht lesen können.

    Arbeite, als bräuchtest Du kein Geld.

    Liebe, als habe Dir nie jemand etwas zu leide getan.

    Tanze, als ob niemand Dich beobachte.

    Singe, als ob niemand Dir zuhöre.

    Lebe, als sei das Paradies auf Erden.

    • Deutschland hilft ist auch eine wirklich gute Sache. Wie schön, wenn viele Leute spenden.

      Die Geschichte mit dem globalen Dorf finde ich immer wieder unglaublich beeindruckend. Es gibt sie auch als gebunden: http://is.gd/7AVAAX

  4. Die Idee ist wirklich spitze und ich hoffe, dass sich sehr viele Menschen finden, die bereit sind mitzumachen. Danke für das Ergreifen der Initiative!

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