Abartige Diskussion um ein Mahnmal auf FB

Foto: Martin Rolshausen

In der Facebook Gruppe „Leben in Saarbrücken“ wurde heute von Martin Rolshausen von einem eigentlich alltäglichen Geschehen berichtet. Da simuliert der Künstler Ariel Auslender die Anordnung des von ihm entworfenen Mahnmals. Es soll an „die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ermordeten saarländischen Juden“* erinnern und Ende nächsten Jahres auf dem Rabbiner-Rülf-Platz und auf der Freitreppe der Berliner Promenade errichtet werden. Illustriert wird der Beitrag auf Facebook von einem Foto der Baumstämme, die für die später zu installierenden Bronze-Baumstämme stehen sollen.

Und schon bricht ein Mini-Shitstorm los, der von der Dämlichkeit und Menschenverachtung der Argumente wohl kaum noch zu unterbieten ist.

Klar kann man über das Kunstwerk geteilter Meinung sein, man kann es schön finden oder nicht, man kann es teuer finden oder nicht. Aber Argumente zu bringen wie:

  • komplette Geldverschwendung das man sicher in diverse Projekte für Kinder stecken könnte … aber Saarbrücken hat es ja …. *kopfschüttel*
  • Man muss auch nicht an jeder freien Stelle ein Mahnmal errichten
  • bullshit pur
  • Ich finde es einfach schwachsinn, warum mache ich jetzt das 100 ste Denkmal für die Juden ? wir können doch nichts mehr dafür was unsere Vorfahren vor Jahren gemacht haben … versucht man damit wieder irgendwas gutzumachen ?
  • Wie wär’s mit einem „Mahnmal gegen die Geldverschwendung“?
  • Wir haben bezahlt und bezahlen immer noch für eine Vergangenheit die mitlerweile einige Generationen schon nicht mehr betrifft!
  • Oh Gott, wenn ich hier schon sowas lese „soll an die ermordeten Juden 2 erinnern“ , ja war ne schlimme Zeit, Deutsche haben Fehler gemacht usw aber is doch lange genug her. Glaub net das die Amis soviel Denkmäler über Hiroshima oder Nagasaki in den USA haben .

Und so geht das endlos weiter. 87 Kommentare haben sich mittlerweile unter dem Update angesammelt, und die wenigsten sind positiv oder nur neutral. Bei den Meisten ist die Dämlichkeit manchmal nicht zu fassen, wenn u.a. ein Argument konstruiert wird, dass jetzt jede Menge Kinder in der Saar ertrinken werden, weil das Geld für das Mahnmal nicht in die Unterstützung von so viel wichtigeren Schwimmbädern geflossen ist.

Klar ist das Geld in Saarbrücken knapp und ja man wird immer Zwecke finden, die dem Einen passen, und die der Andere total bescheuert findet. Aber dieses gnadenlose Verniedlichen dessen, wofür das Mahnmal errichtet werden soll, zeigt wie nötig es ist, und dass wir es auch in der heutigen Zeit dringend brauchen.

Dem Denken in den Köpfen, „was geht mich das an“ und „so was kann heute nicht mehr passieren“, „wir sind ja nicht daran Schuld“ und „andere Länder lassen ihre Vergangenheit ja auch schön unter der Decke“ muss mit aller Entschiedenheit und Deutlichkeit entgegengetreten werden.

Mehr zu dem zu errichtenden Mahnmal findet ihr hier: Link.

„Der unterbrochene Wald“ heißt das Mahnmal und alleine der Titel weckt schon, ohne dass man das Mahnmal sieht, so viele Assoziationen, dass einem schlecht werden kann. Gefühle von Trauer und Verlust stellen sich ein. Ein Kunstwerk, dass nicht seitenlang erklärt werden muss, sondern einen guten Zugang zur Interpretation legt und förmlich dazu einlädt sich damit auseinanderzusetzen, ohne vorher ein Kunststudium abgeschlossen zu haben.

Ich bin schon sehr gespannt auf die Umsetzung.

Vielen Dank an Martin Rolshausen, dass ich sein Foto, das auf Facebook für so viel Wirbel gesorgt hat, nutzen darf.

* noch besser würde es mir gefallen, wenn man endlich dazu übergehen könnte: Saarländer (wahlweise Deutsche) jüdischen Glaubens zu sagen.

 

Nachtrag: Mehr über die Kontroverse  im Artikel der Saarbrücker Zeitung: „Widerhaken“ im Stadtbild 

 

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13 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Also nochmal hier, 140 Zeichen reichen halt nicht immer…

    Deiner Empörung mag ich absolut zustimmen. Es ist immer wieder erschreckend, wie sehr sich manche Landsleute gegen symbolhafte Erinnerungskultur verwehren. Und vor allem, welche Worte sie dazu finden. Schrecklich.

    Zugegeben, ich frage mich auch manchmal, ob wir über der Erinnerung nicht die präventive Bildung vernachlässigen, aber das steht auf einem anderen Blatt. Es ist jedenfalls gut und richtig vernünftige Denkmale zu setzen.

    Was ich auf twitter kritisiert hatte, war dein Wunsch, nicht mehr von Juden, sondern von Saarländern/Deutschen/wasauchimmer jüdischen Glaubens zu sprechen. Per se für die meisten wohl erst mal einerlei. Du sagst aber, dass die Bezeichnung „Juden“ ausgrenzend wäre. Das sehe ich nicht so.
    Ich halte das Wort „Jude“ für genauso viel oder wenig ausgrenzend wie „Christ“, „Moslem“ oder sonst irgendeine Benennung der Zugehörigkeit zu einer Religion.

    Was in meinen Augen viel ausgrenzender wirkt, ist die Art und Weise, wie wir in unserem Land nach wie vor mit Juden umgehen. Wir sprechen zwar immer vom „christlich-jüdischen Kulturkreis“ und beteuern, dass das Judentum zu Deutschland gehört, faktisch aber ist jüdisches Leben hierzulande immer noch ein Sonderfall. Natürlich, die jüdischen Gemeinden sind nunmal – leider – immer noch sehr klein.

    Nur bedeutet das imho nicht, dass wir im Umgang mit Juden immer zuerst nur die Opferrolle sehen sollten. Es wird doch der unglaublich reichen und alten religiösen Kultur des Judentums nicht gerecht, wenn man es immer nur darauf reduziert, was ein schreckliches Regime auf deutschem Boden in ihm gesehen hat. Wobei das auch eigentlich nicht korrekt ist, da es den Nationalsozialisten ja niemals um die Religion an sich ging. Aber sei’s drum.

    Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass wir – gerade für die jüngeren Generationen – ein Klima der Normalität herstellen könnten. Wenn man aber immer sagt: „Die sind ganz normal, die sind so wie wir“, wir das nicht funktionieren.

    Just my 2 cents.

    • Erst einmal möchte ich sagen, dass es in einem Blog wie diesem hier oder wie dem unseren nie zu solchen verbalen „Ausschreitungen“ kommen würde wie in den Beiträgen auf Facebook. Das Niveau mit welchem sich viele auf dieser Plattform bewegen ist unterirdisch und ernsthafte Diskussionen können wir wohl leider nicht mehr erwarten. Das Schlimme ist auf FB dass jeder seine Meinung zu allem sagen kann und es dann auch noch macht! Dies führt dann zwangsläufig zu solchen Kommentaren wie von Frau Juchem oben beschrieben.
      Nun aber zu der eigentlichen Sache:
      Ich finde dass man bei solchen Denkmählern schon geteilter Meinung sein darf. Ich für meinen Teil stimme Ihnen vollkommen zu wenn Sie sagen, dass Sie sich Normalität im Umgang mit den verschiedenen Kulturkreisen in Deutschland wünschen. Aber geht das denn wenn man ständig neue Mahnmale aufstellt die an die Grausamkeiten von damals erinnern?

      Wenn wir unsere nachfolgenden Generationen dazu bringen wollen „normal“ mit ihren Mitmenschen um zu gehen muss man ihnen dann nicht auch erlauben zu sich von der Vergangenheit und dem was damals in Deutschland geschehen ist zu distanzieren?

      Ist es nicht auch in irgend einer Form ein Stempel den wir den Juden in Deutschland aufdrücken wenn wir vielerorts anmahnen was unsere Vorfahren mit deren Vorfahren gemacht haben?

      Meine Frau ist Türkin und Muslimin, ich bin Deutscher und katholischen Glaubens. Unsere beiden Familien leben sehr harmonisch miteinander und vor allem deshalb, weil der Glaube und die Kultur des anderen nicht ständiges Thema sin sondern jeweils als Normal aufgefasst werden. Ich mache niemanden von meinem türkischen Bekanntenkreis für die radikalen Schandtaten Ihrer Lands- oder Glaubensleute verantwortlich. Und das nicht in dem Sinne dass ich darüber nachdenke ob ich es tun sollte sondern weil es für mich nicht in den Sinn käme, da ich die Menschen sehe die mit mir leben und nicht die Nationalität, den Glauben oder das was in ihrem Land vor langer zeit passiert ist.

      Von daher meine persönliche abschließende Meinung zu diesem Thema: Mahnmale: ja! aber nicht immer wieder neue an neuen Orten. Mitbürger die sich für unsere Geschichte interessieren kennen diese und wissen um die vielen Grausamkeiten. Mitbürger die sich nicht dafür interessieren bietet man mit Posts wie dem heutigen auf Facebook eine Plattform ihr gefährliches Halbwissen und die fehlende Intelligenz zur Schau zu tragen.
      Weniger ist manchmal mehr.

      • Zum besseren Verständnis: im Saarland gibt es bisher keinen zentralen Gedenkort, bzw. kein Gedenkmal für die ermordeten saarländischen Juden. Der geplante Ort des Erinnerns auf dem Rabbiner-Rülf-Platz ist also der einzige Ort an dem dieser Menschen gedacht werden kann. Da fast alle diese Menschen in den Krematorien der KZ´s vernichtet wurden, gibt es keinen Platz wie beispiesweise eine Grabstätte auf einem Friedhof, an dem Angehörige Ihrer
        Angehörigen gedenken können und Ihrer Trauer nachgehen können. Fast jede Kommune hat ein Denkmal an die gefallenen Soldaten des ersten und zweiten Weltkrieges und das is ja auch gut so und darüber regt sich keiner auf, nur immer bei den Juden. Aber so ist es nun mal, schon seit zweitausend Jahren.

        Und für die jungen Menschen, ist ein solcher Platz eine Möglichkeit sich daran zu erinnern was Menschen anderen menschen antun und erzeugt vielleicht dadurch eine gewsse Abschreckung vor den Werbeversuchen der
        Rechtsradikalen.

    • Hallo Kilian, gut, dass du deine 140 Z noch mal ergänzt hast, ich bin ja schon fast von unserem (katholischen) Glauben abgefallen :-). Ja, Ausgrenzung war das falsche Wort, ich habe in meiner Antwort an Iwe präzisiert was ich meinte (das ging auch nicht in 140 Z).

      Du schreibst: „wir im Umgang mit Juden immer zuerst nur die Opferrolle sehen sollten“. Wir sollten nicht anders mit Ihnen umgehen wie mit anderen auch, stimmt, aber bitte ohne dabei in das andere Extrem zu verfallen und alles zu leugnen, was war, nach dem Motto: ist nicht unsere Generation, schon so lange her, geht uns nichts mehr an, die Geschichte ist voll von Beispielen von Völkermord.

  2. Als „Deutsche jüdischen Glaubens“ bezeichnet zu werden, fände ich ziemlich daneben kurios. Ich verstehe nicht, was so schwierig daran ist von Juden und Jüdinnen zu reden. Leute mit DDR-Biografie reden gern vom „jüdischen Hintergrund“, der „jüdischen Abstammung“ oder der „jüdischen Herkunft“, weil sie das Wort Jude oder Jüdin vermeiden wollen.

    Abgesehen davon, daß es Leute mit jüdischen Vorfahren gibt, die keine Juden sind, halte ich diese Begriffe für wenig hilfreich.

    Viele Juden haben mit Religion nichts am Hut. Und selbst als religiös praktizierende Jüdin würde ich nicht als „Deutsche jüdischen Glaubens“ tituliert werden wollen. Religion kann – muß aber kein Bestandteil jüdischer Identität sein.

    Was soll denn an der Bezeichnung „Juden“ ausgrenzend sein?

    @Torsten Frischbier:
    Sie schreiben: „Wenn wir unsere nachfolgenden Generationen dazu bringen wollen “normal” mit ihren Mitmenschen um zu gehen muss man ihnen dann nicht auch erlauben zu sich von der Vergangenheit und dem was damals in Deutschland geschehen ist zu distanzieren? “

    Ich als Angehörige der 2. Generation – also nach 1945 geboren – kann mich nicht „von der Vergangenheit und dem, was damals in Deutschland geschehen ist … distanzieren“, schlicht und einfach weil es JEDEN Tag prägt, daß ich keine Familie mehr habe.

    Und normal wäre es, wenn die Kinder und Enkel der Täter und Mitläufer sich damit auseinandersetzen, was in ihren Familien passiert ist, was abgesehen von einigen Nachkommen sehr prominenter Nazis meist eben gerade nicht läuft.

    • Danke für den Kommentar Iwe. Mir ging es dabei nicht um Ausgrenzung. Ich habe das was ich wollte, falsch ausgedrückt. Man sollte nicht „dazu übergehen“, sondern man sollte „öfter mal“. Mir ging es nur darum durch einen Wechsel der Bezeichnungen ein anderes Bewußtsein zu schaffen, dieses auf der einen Seite „wir“ und auf der anderen Seite: „die Juden“. Denn einerseits gibt es nur Menschen, denen Schreckliches zugefügt wurde, aber ganz sicher ist es auch wichtig ganz genau zu benennen, an welchem Volk die Verbrechen begangen wurden.

  3. Da ich dazu „eingeladen“ wurde, äußere ich natürlich auch hier gerne meine Meinung ohne mein „Stammtischposting“ im Detail zu wiederholen.
    Wie auch schon auf fb geschrieben revidiere ich das es sich dabei um Brennholzhandelt. Das ist im Zusammenhang der Intention dieses Mahnmals etwas unangebracht. Ich bleibe aber dabei, dass ich es für Mist halte. Wenn schon Mahnmal dann schattenspendende lebendige Bäume mit einer Gedenktafel statt kalte Bronze auf betonierter Freifläche. Würde sowohl dem Thema als auch der Fläche gut tun….

    • Klar Werner, lebendige, schattenspendende Bäume, um an die größten Gräuel des letzten Jahrhunderts zu erinnern. Aber wie gesagt um Kunst zu streiten ist müßig, mir ging es vor allem um die Leugnung der Notwendigkeit und die Verharmlosung und Bagatellisierung.

      • Darüber zu streiten ist in der Tat müßig, fang ich auch erst gar nicht an. Der Künstler hat sich was dabei gedacht, es hat genug Verantwortlichen gefallen, die dann entschieden haben daß es gebaut wird, auch in Ordnung, das ist gelebte Demokratie. Mir gefällt es trotzdem nicht und notwendig finde ich es auch nicht. Wir haben in der Stadt zwei Mahnmale die an die Gräuel in unterscheidlicher Weise erinnen. Eines davon ist bewußt „leise“ installiert, auch da hat sich jemand was dabei gedacht (Platz des unsichtbaren Mahnmals), das andere ist direkter und wahrscheinlich auch bekannter (Gestapolager Goldene Bremm). Beide stehen für unterschiedliche Themen und können doch an den Wahnsinn im dritten Reich erinnern und uns mahnen. Brauchen wir ein drittes? Ich finde nein.

  4. Ich denke das Problem ist das bei vielen der Willen zu einer ordentlichen Diskussion fehlt, wozu ich im übrigen auch diese Seite zähle. Denn andere als dämlich zu bezeichnen und damit die Notwendigkeit eines weiteren Mahnmals zu begründen erstickt jeden Ansatz einer Diskussion bereits im Keim. Dasselbe gilt natürlich für viele der Kommentare auf Facebook, Sätze wie „komplette Geldverschwendung“ etc. können natürlich auch nicht in einer sinnvollen Diskussion enden.
    Dennoch möchte ich mich hier eher den Gegnern als Befürwortern anschliesen, da ich diese ständige Stigmatisierung für falsch halte. Denken wir nur mal an die 9Live Moderatorin die entlassen wurde nur weil sie „Arbeit macht frei“ sagte. Ich denke wir wissen alle das sie damit keinen Bezug auf das dritte Reichen herstellen wollte und mal Hand aufs Herz, wer von euch hat gewusst das dieser Satz an den Konzentrationslagern prangerte bevor die Entlassung Medienwirksam breitegreten wurde? Ich jedenfalls nicht.
    Das die Gräultaten von dem ein oder anderen verharmlost oder gar geleugnet werden mag nicht schön sein, doch solche Menschen wird es immer geben, da hilft auch ein weiteres Mahnmal nicht. Ganz im Gegenteil, das Geld (wieviel es auch sein mag) wäre in anderen Projekten sicherlich besser aufgehoben. Denn hauptsächlich Menschen denen es schlecht geht oder weniger gebildet sind fallen dem rechten Gedankengut zum Opfer.

    • Danke für den Diskussionsbeitrag. Ich finde nicht, dass man nur durch die Benutzung des Wortes „dämlich“ eine ordentliche Diskussion unterbindet, wie sie ja u.a. hier ausgetragen wird. Ich hätte das sicher klarer schreiben können. Ich habe auch für mein Dafürhalten nicht die Notwendigkeit des Mahnmals begründet. Die Notwendigkeit ergibt sich für mich aus der Menschenverachtung und des Wegdrücken Wollens und Leugnens der Vergangenheit, das ich beobachte.

      Zu dem Punkt, wer vor der 9Live Geschichte (die an mir komplett vorbeilief, habe ich nicht mitbekommen) wusste, dass „Arbeit macht frei“ an den Toren der Konzentrationslager prangte? Ich bin bisher davon ausgegangen, dass es fast allen bekannt ist, die das Thema im Geschichtsunterricht behandelt haben.

      Ob es hauptsächlich Menschen sind, denen es schlecht geht, die dem rechten Gedankengut zur Opfer fallen, kann ich nicht beurteilen. Aber ein Mahnmal mehr oder weniger bringt da auch keine Besserung der Lebensumstände von Vielen..

  5. Die Diskussion auf FB ist an mir vorbei gegangen. Ich frage mich allerdings auch, ob wir ein drittes Mahnmal in Saarbrücken brauchen oder besser: ob ein drittes Mahnmal Diskussionen, so wie die oben genannte, irgendwie zum Positiven beeinflussen können. Die Menschen, die sich mit diesen Mahnmalen und ihrer Botschaft gewissenhaft auseinandersetzen, sind gewiss nicht die, die jetzt in FB hetzen. Und die, die diese Hetze in FB betreiben, wird man auch mit einem dritten Mahnmal nicht erreichen. Also wäre es vielleicht wirklich sinnvoll, darüber nachzudenken, ob man dieses Geld nicht besser für andere „mahnende“ Projekte verwenden sollte.

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