Namenstag: Heiliger Andreas

von Workshop or circle of Hans Holbein the Younger [Public domain], via Wikimedia Commons

Namenstage sind etwas aus der Mode gekommen. Als ich ein Kind war, wurden die Namenstage in unserer Familie noch richtig als Familienfest begangen. Da mein Namenstag mit dem Namenstag von Vater und Großvater (Franz Xaver am 3.12.) und dem Geburtstag von Vater und Großvater (beide Anfang Dezember) zeitlich sehr nah beieinander lagen, gab es immer ein großes Familienfest.

Heute gratulieren wir uns noch zu unserem Namenstag, aber gefeiert wird nicht mehr.

Einen besonderen Beitrag zu meinem Namenstag fand ich heute Morgen bei Claudia Sperlich. Ihr Blog gehört zu einem meiner Lieblingsblogs. Immer wieder erfreut sie ihre Leser nicht nur durch meinungsstarke Texte, oft auch durch fantasiereiche Geschichten und selbst getextete Lieder. Und heute hat sie zu Ehren des heiligen Andreas das Lied: Wer nur den lieben Gott lässt walten, mit einem neuen Text versehen.

Mit ihrer Erlaubnis zitiere ich hier die erste und die letzte Strophe. Das ganze Lied findet ihr im Blog: Mein Leben als Rezitatorin und Verlegerin.

Andreas kam zum Jordanufer
Voll Sehnsucht nach der Gotteszeit.
Er ließ sich mahnen von dem Rufer:
“Macht unserm Herrn den Weg bereit!”
Dort stand, von heilgem Geist umweht,
Der Nazarener im Gebet.

Herr, laß mich Deinen Weg bereiten
Und allen sagen, wer Du bist:
Der Welten trägt durch alle Zeiten,
Der Menschen Retter, Jesus Christ,
Der auch die schwerste Schuld vergibt,
Der ewig lebt und ewig liebt.

© Claudia Sperlich

 

Hier das Original:

 

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Mehr zum heiligen Andreas könnt ihr hier nachlesen.

Nachtrag: Wenn mir allerdings Web.de zum Namenstag gratuliert und mir gleichzeitig ein sensationelles Angebot unterbreitet, dann kriege ich wirklich die Motten.

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Alles Liebe zum Namenstag!

    Ich habe gleich mal geguckt, wann denn mein Namenstag wäre und bin sehr begeistert, dass ich gleich dreimal im Jahr feiern könnte! Schade, dass wir Evangelischen diesen Brauch so gar nicht pflegen… 😀

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