Traditionen: Christus aufziehen

Als ich vom Christus aufziehen das erste Mal gehört und das folgende Video gesehen habe, habe ich nur kopfschüttelnd dagesessen. Aber einen Moment später habe ich dann gedacht, ab wann fangen Traditionen eigentlich an lächerlich zu werden, und wann gelten sie bis zum letzten als sinnvoll und erhaltenswert?

Viele christliche Traditionen sind doch, vor allem aus dem Alltag von Kindern, nicht mehr wegzudenken:

  • Das Krippenspiel
  • St Martin
  • Der heilige Nikolaus

Und auch für die Erwachsenen bietet vor allem die katholische Kirche doch viele Traditionen, die Menschen die einer anderen Religion angehören, oder nicht gläubig sind, bestenfalls ein Kopfschütteln abringen. Wo beginnt also Kitsch und wo erhaltenswerte Tradition?

Ich schaue mir das Video einfach nur fasziniert an und denke: was es nicht alles gibt. Würde dieses Schauspiel allerdings in meiner Heimatkirche stattfinden, ich wäre mit Sicherheit peinlich berührt.

 

 

Wer sich ernsthafter mit der Himmelfahrt Christi beschäftigen möchte, dem sei der heutige Text der Exerzitien im Alltag ans Herz gelegt: Herr, sende uns deinen Geist.

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Mich lässt das Video gar nicht mehr los, weil ich es einerseits so unfassbar kitschig und lächerlich finde und mich andererseits frage, wieviele „unserer“ Traditionen auf Menschen die nicht von Kindesalter daran gewöhnt sind genauso skurril wirken.

  1. Gerade weil man es sich nicht vorstellen kann, stört mich das Christusaufziehen gar nicht.

    Und die Fernstehenden finde wahrscheinlich den Feiertag selbst skurril. Sonst wäre er wohl auch nicht Vatertag geworden.

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