Das 9. Türchen: Weihnachtspredigt des heiligen Franz von Assisi

Christkinds wunderbare Reise*

Christkinds wunderbare
Reise*

Heute habe ich mich vom Bild leiten lassen, dass sich als 9. Türchen öffnet. Zu sehen sind ganz viele Tiere. Und wenn es einen Heiligen gibt, für den auch die Tiere eine große Rolle gespielt haben, dann der heilige Franz von Assisi. Ich hab mich also auf die Suche in den Weiten des Internets gemacht, was der Heilige zu Weihnachten gesagt hat und bin fündig geworden.

Der Text ist eine gute Einstimmung für das Weihnachtsfest.

Was nützt es, wenn ihr immer noch zur Krippe kommt, die ich euch in der Höhle zu Greccio dargestellt habe?

Was nützt es, wenn ihr die Demut des göttlichen Kindes bewundert, die Freude der heiligen Jungfrau mitempfindet oder das Staunen des heiligen Josef, der nur gebraucht wurde, nicht mehr?

Was nützt es, wenn ihr den Eifer der Hirten verfolgt, die alles liegen- und stehenließen, nur um den Heiland zu suchen und zu schauen?

Was nützt es, wenn ihr Weihnachten nur feiert, eure Geschenke aufrechnet und für ein paar Stunden gerührt seid? Ich habe euch die Krippe nicht zum Anschauen geschenkt, sondern zum Anfassen.

Man muß das Kind „auf seinen Händen tragen“, muß die Muttergottes und ihren Mann „in die Arme nehmen“, man muß sich mitten unter die Hirten gesellen und einer von ihnen werden. Mit den Gestalten der Heiligen Nacht eins werden, das ist es.

Man muß selber die Demut des Kindes lernen, dem Staunen und der Freude der Eltern im eigenen Herzen Raum geben, man muß sich von den Hirten anstecken lassen.

Man muß etwas merken nach Weihnachten, daß man die Christgeburt gefeiert hat. Und man wird sich auf den Weg machen müssen, um an Epiphanie seine eigenen Gaben zu bringen. Nein, sich selbst.

Gefunden habe ich die Predigt hier (klick)

Titelseite*Mit freundlicher Unterstützung des 
Arena Verlags.
Illustrationen von Silvio Neuendorf 
aus Jutta Langreuter /
Christkinds wunderbare Reise
©2009 Arena Verlag GmbH, Würzburg

 

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