Rezension: Der Weg: Wenn Gott Dir eine zweite Chance gibt

Bild: Ullstein Verlag

 

Aus dem Klappentext:

In seinem neuen Bestseller erzählt William Paul Young von der wundersamen Wandlung eines Mannes, der irgendwo zwischen Himmel und Erde feststeckt und von Gott die allerletzte Möglichkeit erhält, endlich einmal das Richtige zu tun Nach einem Unfall fällt der skrupellose Multimillionär Tony Spencer ins Koma. Anthony fleht um eine zweite Chance – und die göttlichen Mächte erhören ihn tatsächlich. Er darf auf die Erde zurück, allerdings unter einer Bedingung: Er muss einen Menschen auswählen und diesen heilen – um damit die eigenen Vergehen zu sühnen. Wird Tony die richtige Entscheidung treffen und diese Prüfung des Himmels bestehen?

 

Mit seinem Bestseller: Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott öffnete William Paul Young einem Millionenpublikum einen sehr ungewöhnlichen Weg zur Dreifaltigkeit. Vater, Sohn und heiliger Geist sind 3 sehr irdische Gestalten, die dem Protagonisten dabei helfen, über einen tragischen Verlust hinwegzukommen und ihn zu verarbeiten.

In seinem zweiten Buch: Der Weg: Wenn Gott Dir eine zweite Chance gibt gibt es ebenfalls wieder einen männlichen Hauptdarsteller, der auf sehr dramatische und ungewöhnliche Weise seinen Weg zu Gott findet, bzw. von Gottvater, Jesus und dem heiligen Geist gefunden wird.

Die Handlung spielt zum Teil in einer Zwischenwelt, Tony Spencer, die Hauptperson des Buches und ein echter Kotzbrocken liegt im Krankenhaus im Koma, sein Geist jedoch kann zwischen echter Welt und Zwischenwelt hin- und herwandern. Sanft angeleitet beginnt er Verantwortung für sein bisheriges Leben zu übernehmen und sich zu wandeln. Er erhält eine Chance bisheriges Fehlverhalten zu korrigieren und schlussendlich sein Leben zu retten.

Während er sich der Erfüllung seiner Aufgabe nähert, wird er von den göttlichen Wesen liebevoll begleitet und erfährt deren grenzenloses Vertrauen und ihre Unterstützung.

„Der Weg“ ist sehr flüssig geschrieben und die Zwischenwelt faszinierend. Je nach Religionszugehörigkeit oder persönlichem Glauben wird das Buch die unterschiedlichsten Reaktionen hervorrufen. Für Menschen, die einfache Glaubensbotschaften mögen, die in eine nette Geschichte verpackt wurden, ist dies ein unglaublich spannend geschriebenes Buch. Tief christlich gläubige Menschen dürften sich von der Darstellung der einzelnen Wesen der Trinität eher abgeschreckt fühlen.

Das Buch ist übrigens keinesfalls ein neuer Aufguss von Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott sondern widmet sich ganz der Eigenverantwortung des Menschen und dessen Prozess der Läuterung. Im Gegensatz zu Hütte finde ich es weniger amerikanisch-kitschig und nicht ganz so gewollt spirituell. Erstlesern von WP Young würde ich dieses Buch sogar als erste Lektüre empfehlen, um sich dann erst der komplexeren „Hütte“ zuzuwenden.

Alles in allem aber ist es ein sehr phantasiereich geschriebenes Buch mit einer christlichen Botschaft: Gott ist unendlich Liebe und ohne Verurteilung.

Ich danke dem Ullstein Verlag der mir Der Weg: Wenn Gott Dir eine zweite Chance gibt zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.

 

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