Urban Art Biennale 2013

Wenn ich in Großstädten unterwegs bin, halte ich immer Ausschau nach Street Art. Es ist eine Kunstform, die mich sehr fasziniert. Daher habe ich mich sehr darüber gefreut, dass es im Weltkulturerbe Völklinger Hütte jetzt zu einer Biennale kommt. Alle 2 Jahre eine Ausstellung zu Urban Art – großartige und vielleicht auch naheliegende Idee, nachdem „Urban Art – Graffiti 21“ vor 2 Jahren ein sogroßer Erfolg war. Jetzt also: „Urban Art Biennale 2013„.

Dass sich das Weltkulturerbe Völklinger Hütte für Ausstellungen eignet, haben Prof. Grewenig und sein Team in den letzten Jahren schon mit den unterschiedlichsten Themen unter Beweis gestellt. Aber keines davon hat in meinen Augen so gut gepasst wie das Kunstthema Urban Art.

Bilder von Künstlern die im Untergrund begonnen haben und ihre Kunstwerke oft genug auf trostlose Wände von Industriewracks gesprayt haben, hängen nun bejubelt und legal in genau einer solcher Ruine, und nirgends könnten die Bilder besser zur Geltung kommen.

Die staubige, dreckige Umgebung mit ihren rohen Wänden und verwinkelten Räumen, mit von oben einfallendem Licht und nackten Stahlträgern, bieten die absolut perfekte Kulisse für die gezeigten Werke.

50 Werke von 36 Urban Art Künstlerinnen und Künstlern sind zu sehen. Von Saarbrücken, Berlin bis New York; die gezeigten Kunstwerke decken ein breites Spektrum ab.

Urban Art 2013 Kuenstler

Meine Fotos, sollen euch neugierig machen. Denn keines davon kann auch nur annähernd den Bildern gerecht werden oder die Stimmung wirklich wiedergeben. Ich werde mir die Ausstellung mit Sicherheit noch ein zweites Mal anschauen, dann aber mit weniger Trubel als am Sonntag, aber leider auch ohne die Künstler_Innen, von denen viele am Sonntag anwesend waren und von denen ich einen tatsächlich kennenlernen durfte: El Bocho. Von ihm stammen zwei der genialsten Bilder der Ausstellung:

El Bocho: 

Urban Art 2013-3

 

El Bocho Urban Art

Vhils 

Vhils Urban Art

Phase2

Phase2 Urban Art

Horfée

Urban Art 2013-6

Popay

Popay

Psyckoze

Psyckoze

 Cope2

Cope2 Urban Art

 

Indie184

Indie184 Urban Art

Dies ist wie gesagt nur eine kleine Auswahl. Am Sonntag war so viel los, dass ich gar nicht alles wahrgenommen habe und in Ruhe betrachten konnte. So ist mir z.B. der saarländische Künstler Reso komplett „durch die Lappen gegangen“.

Und jetzt seid ihr gefragt. Habt ihr ein Lieblingsbild von den hier gezeigten?

Übrigens, die Ausstellung läuft bis zum 1. November und ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Führungen zu Urban Art sind am 4. April um 15 Uhr und am 7. April um 11.30 Uhr.

 

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Mick La Rock mag ich.
    El Bocho hat mich mit seinen Bildern in Berllin berührt. Die bleiben einem im Kopf und man denkt länger drüber nach.
    ‚Are you the Artist?‘ war das beeindruckendste Bild der Ausstellung. Nicht nur wegen seiner Größe. Jedenfalls mein Lieblingsbild auf der UrbanArt Biennale 2013.

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