Kann man Glück mit Geld kaufen

Dieses Video war einer der Auslöser für die von mir gestartete Umfrage: „Kann man Glück mit Geld kaufen“. Zuerst wollte ich nämlich aus dem Bauch heraus schreiben, dass die meisten Menschen der Meinung sind, dass man mit Geld kein Glück kaufen kann, aber dann wollte ich mein Bauchgefühl doch verifizieren, und habe eine Umfrage zu dem Thema hier im Blog und auf Facebook gestartet. Insgesamt haben 127 Bekannte und Blogleser_innen an der Umfrage teilgenommen. Hier sind die Resultate:

Umfrage

Umfrage im Blog

Umfrage auf Facebook
Umfrage auf Facebook

 

In der Blogumfrage konnte man statt ja oder nein auch eine eigene Aussage zum Thema treffen.

Bildschirmfoto 2013-05-04 um 09.15.56Hier nun das Video von AsapSience.

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Wie so oft ist auch die Frage: „Kann man mit Geld Glück kaufen“ nicht  mit einem einfachen ja oder nein zu beantworten. In den Kommentaren zum letzten Blogpost zu diesem Thema kamen ja auch schon viele Gedanken dazu zusammen. Leider hat es jetzt etwas (hüstel fast 4 Monate) gedauert bis ich die Serie fortgesetzt habe.

Klar, ist, dass eine Prämisse eine ausreichende Grundsicherung sein muss. Dass man sich keine Gedanken machen muss, ob man ein Dach über dem Kopf, Kleidung und genug zu essen hat. Dass das Gefühl, genug zum Leben zu haben, als erstes erfüllt sein sollte.

Hier Erkenntnisgewinne dieses Videos zusammengefasst:

  • Ob Geld wirklich glücklich macht hängt vor allem davon ab, ob wir es richtig verwenden
  • Mit Geld kann man Glück kaufen (eigenes und fremdes ;-)) wenn man anderen damit etwas Gutes tut.
  • Es kommt nicht auf den Betrag an, mit dem man gutes tut. Ob eine Tasse Kaffee (s. dazu auch Suspended Coffee) oder einen großen Betrag macht auf das Glücksempfinden keinen großen Unterschied.
  • Auch das Glück von Teams kann gesteigert werden, wenn man die einzelnen Personen in die Entscheidung einbindet, welches gemeinnützige Projekt unterstützt wird.
  • Und wenn man Geld für sich ausgibt: lieber viele kleine Beträge ausgeben für Kleinigkeiten, die uns reicher an Erfahrungen und Wissen machen, als für große Dinge die nur im Moment des Kaufs ein gutes Gefühl geben.
  • wenn man mehr als 75.000 $ im Jahr verdient (ok, das dürften die wenigsten von uns sein) bringt eine Gehaltserhöhung keinen nenneswerten Glücksgewinn.
  • An jeden zusätzlichen Betrag gewöhnt man sich (viel) zu schnell

Und jetzt seid ihr dran. Stimmt ihr den Aussagen im Video zu? Habt ihr schöne Beispiele, die das Gesagte untermauern? Bitte teilt eure Erfahrungen mit allen Leser_innen in den Kommentaren.

 

 

 

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